Hörspiele im Radio

Hörspiele

Samstag 13:00 Uhr Bermuda.funk

HÖRSPIELplatz

Einmal im Monat präsentiert die Hörspiel-Redaktion des bermuda.funks Hörspiele von anderen Freien Radios, Eigenproduktionen und Hörspiele aus der freien Hörspiel-Szene. Im Oktober, November, Dezember 2020 sendete der HÖRSPIELplatz zum 20-jährigen Geburtstag Hörspiele zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des bermuda.funks.

Samstag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Bonjour Tristesse Aus dem Französischen von Rainer Moritz Von Françoise Sagan Mit Elisa Schlott, Michael Rotschopf, Karin Hanczewski, Bettina Engelhardt, Kilian Land und Wolfram Koch Musik: Jörg Achim Keller mit der hr Bigband Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen hr/DAV 2022 Freiheit und Genuss pur - so könnte man den Lebensentwurf der Protagonistin in Bonjour Tristesse zusammenfassen. Cécile und ihr verwitweter Vater Raymond leben bohemeartig in den Tag und genießen sich selbst, die Sonne und das Meer Südfrankreichs. Raymond hat gern und oft Damenbesuch und als er sich für eine Beziehung fest entscheiden will, fürchtet Cécile um das Ende ihres so freiheitlichen Lebens. Sie heckt daher einen ausgeklügelten Plan mit fatalen Folgen aus. Ein präziser Bericht einer jungen Frau über das Ende der Jugend, über Sehnsucht und Sinnlichkeit, über das Erwachsenwerden und das Ringen um Freiheit. Bonjour Tristesse zählt zu den meistverkauften und meistübersetzten Werken in französischer Sprache: ein Klassiker der Weltliteratur - nun erstmals als Hörspiel. Françoise Sagan (1935-2004), Schriftstellerin, Kultfigur der französischen Literatur; über Jahre Frankreichs erfolgreichste Bestsellerautorin. Werke u.a. Lieben Sie Brahms? (1959), Ein bißchen Sonne im kalten Wasser (1969), Brennender Sommer (1985), Und mitten ins Herz (1994).

Samstag 17:04 Uhr WDR5

Krimi am Samstag

Doberschütz und die letzte Staatsjagd (2/2) Von Tom Peuckert Militärverschwörung zum DDR-Ende Komposition: Jean-Boris Szymczak Frank Doberschütz: Felix Goeser Peter Petruschka: László I. Kish Lutz Vieweg: Thomas Arnold Tanja: Heike Warmuth Irmela: Nadja Engelbrecht Auftraggeber: Uwe Preuss Leutnant: Florian Lukas General: Thomas Gumpert BND-Mann: Richard Barenberg Nina: Valerie Koch Auto-Verleiher: Johannes Benecke Journalistin: Susanne Jansen TV-Moderator: Hellmuth Henneberg Regie: Thomas Leutzbach Produktion: WDR 2020

Samstag 19:04 Uhr WDR5

WDR 5 Kinderhörspiel

Die unendliche Geschichte (4/6) Der Retter Von Michael Ende Wiederholung: So. 07.04 Uhr Kinderbuchklassiker Komposition: Felix Rösch Erzählerin: Anna Thalbach Erzähler: Hans Kremer Bastian Balthasar Bux: Benny Hogenacker Atréju: Finn Oleg Schlüter Ferner wirken mit: Sebastian Rudolph, Udo Kroschwald, Denis Moschitto, Jürgen Thormann, Mechthild Großmann, Walter Renneisen, Andreas Grothgar, Hanns Jörg Krumpholz, Hans-Martin Stier, Martin Bross, Thomas Anzenhofer, Matthias Haase, Robert Dölle, Caroline Schreiber, Karin Buchali, Jochen Stern, Thyra Bonnichsen, Leopold Jahn, Cathlen Gawlich, Irm Hermann, Wolf-Dietrich Sprenger, Tobias Oertel, Robert Gallinowski, Oliver Stritzel, Laura Maire, Dirk Galuba, Hans Schulze, Jens Wawrczeck, Rudolf Krause, Roland Jankowsky, Johanna Gastdorf, Natalie Spinell, Claudia Urbschat-Mingues, Thorsten Peter Schnick, Sigrid Burkholder, Jonas Baeck, Valentin Stroh, Stefan Cordes, Volker Niederfahrenhorst, Alexander Hauff, Manon Straché, Florian Jahr, Daniel Berger, Bruno Winzen und andere Regie: Petra Feldhoff Produktion: WDR 2014

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Zeit der Zärtlichkeit Von Dacia Maraini Wiederholung: WDR 5 So. 17.04 Uhr Ein Frauenleben erzählt in Briefen Übersetzung aus dem Italienischen: Moshé Kahn Bearbeitung: die Autorin Vera: Eleonore Weisgerber Flavia: Luise Tavera Edoardo: Werner Wölbern Giacoma: Gabriele Blum Krankenpfleger: Bernd F. Capitain Regie: Claudia Johanna Leist Produktion: WDR 1999

Samstag 19:05 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Unearthing Von Erik Wunderlich Mit: Odine Johne, Patrycia Ziolkowska und Jonathan Bruckmeier Musik mit Kompositionen von Martin Buntz Regie: Martin Buntz (Produktion: SWR 2022 - Premiere) Anouk Jamal befindet sich mit drei weiteren Pionier*innen auf Mission im Weltall. Bei einem Zusammenstoß ihres Raumschiffs mit einem Meteoriten haben unbekannte Erreger die Astronaut*innen infiziert, woraufhin sie von der KI Anulus in künstlichen Kälteschlaf versetzt worden sind. Somit ist Anulus nicht nur oberste Hüterin aller Regelkreise und Steuerelemente an Bord, sondern für Anouk auch die einzige Ansprechpartnerin. Und ihre Psychotherapeutin: Von Einsamkeit und Heimweh geplagt, macht sich die junge Frau umso größere Sorgen um den schwerkranken Mitreisenden Andri, ihren Lebensgefährten.

Samstag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

«Die unerträgliche Naivität der Anderen» von Coelestin Meier Junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt. In einer Welt, die immer ungeordneter und irrationaler zu werden droht. Wo ist sie hin, die verbindende Kraft aufgeklärten Denkens? Eine Wohngemeinschaft als Versuchsanordnung.

Samstag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

des Monats September 2022 ALLES LICHT, DAS WIR NICHT SEHEN von Anthony Doerr Regie: Petra Feldhoff, Regieassistenz: Josephine Güntner Mit: Alicia von Rittberg, Frieda Reinke, Leni Kramer, Markus J. Bachmann, Julius Langner, Gustav Saurbier, Noureddine Chamari, Charlotte Schwab, Steve Karier u.v.a. Komposition: Ulrike Haage Ton/Technik: Werner Jäger, Mechthild Austermann Dramaturgie: Ulla Illerhaus Produktion: WDR 2022 Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste: Die Jury kürt Alles Licht, das wir nicht sehen nach dem gleichnamigen Roman von Anthony Doerr als besonders gelungene Literaturadaption zum Hörspiel des Monats September 2022. Die szenische und atmosphärische Textvorlage wurde kongenial von der Regisseurin Petra Feldhoff umgesetzt. Unter ihrer Anleitung überzeugen auch die schauspielerischen Leistungen insbesondere der Darstellung der Protagonistin Marie-Laure durch Alicia von Rittberg, Frieda Reinke und Leni Kramer sowie des Protagonisten Werner Hauser durch Marcus J. Bachmann, Julius Langner und Gustav Saurbier in den unterschiedlichen Altersstufen vom Kind bis zum Jugendlichen und zur Erwachsenen sowie des Nebendarstellers Bernhard Schütz als Reinhold von Rumpel. Dramaturgie, Inszenierung und schauspielerische Leistung erzeugen einen solchen Sog, dass man alle drei Teile am Stück hören möchte. Besonders berührend ist, dass der Zweite Weltkrieg aus der ungewöhnlichen Perspektive eines französischen, blinden Mädchens und eines deutschen, technikbegeisterten Jungen erzählt wird, die unaufhaltsam in den Wirren der Ereignisse aufeinander zutreiben. Die Gefahr der Sentimentalität wird dabei durch die tragende Rolle des Radios als dritter Protagonistin gebannt. Es wird in all seinen Facetten gezeigt und treibt die Handlung voran: Als Medium zur Überwindung von Grenzen und Entfernungen, als vermittelndes Element von Bildung, Kunst und Kultur, sowie als politische Propagandamaschine, die zur Gleichschaltung benutzt wird, als Waffe des Widerstandes und als lebensgefährliches Instrument zur Ortung von den Partisaninnen und Partisanen. Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das Hörspiel des Monats trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den zwölf Hörspielen des Monats das Hörspiel des Jahres. ALLES LICHT, DAS WIR NICHT SEHEN

Samstag 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Ohne Limit

Der weiße Fächer Hörspiel nach dem Theaterstück von Hugo von Hofmannsthal Mit: Kunibert Gensichen, Harald Baender, Elsa Pfeiffer, Herbert Fleischmann, Edith Heerdegen, Käthe Lindenberg, Renate Junker Bearbeitung: Peter Kehm Regie: Claire Schimmel (Produktion: Süddeutscher Rundfunk 1949) Gleich einem federleichten Zauberspiel entwirft Hofmannsthal sein 1897 veröffentlichtes Versdrama um die zwei verwitweten junge Menschen Fortunio und Miranda. Sie möchten ihr Versprechen gegenüber den verstorbenen Ehepartnern einlösen, finden aber zurück ins, der Liebe zugewandte Leben des schönen Scheins.

Freitag Sonntag