Webradio und Livestream

Spezialtipp

Unearthing

Bild: SWR/Christian Koch

Samstag, 19:05 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Unearthing

v.li.: Odine Johne (Anouk Jamal), Martin Buntz (Regie) und Patrycia Ziolkowska (Anulus (KI)

Tagestipp

Heute, 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

"Schön, Sie nicht kennenzulernen!" Die Regeln des unpersönlichen Bekanntenkreises Von Fritz Tietz Regie: Hüseyin Michael Cirpici Produktion: Deutschlandfunk 2018 Unbekannte Bekannte sind die Menschen, die sich regelmäßig begegnen, ohne sich anzusprechen. Ob auf dem Arbeitsweg, in der Kantine oder beim Gassigehen. Man kennt sich, nickt sich allenfalls zu - das ist alles. Jahrelang kann das so gehen. Bis man sich eines Tages aus den Augen verliert. Warum? Unbekannte Bekannte wissen so etwas nicht voneinander. Sie können die Gründe nur vermuten. August Strindberg nannte solche Menschen seinen unpersönlichen Bekanntenkreis. Er erlaubt einem, sich alle möglichen Vorstellungen von ihnen zu machen. Wer sich diesen Zauber des Vagen und Imaginierten bewahren und kein Risiko eingehen will, sollte jeden Annäherungsversuch vermeiden. Und alle weiteren Regeln beachten, die das unpersönliche Verhältnis zu seinen unbekannten Bekannten erhalten. Doch wie für alle Regeln gilt: Man kann sie auch brechen. Schön, Sie nicht kennenzulernen

Konzerttipp

Heute, 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert live

Mit Claudia Belemann WDR Sinfonieorchester - Jacquot & Debussy Musikalische Meeresskizzen mit einer Kapitänin am Steuer des WDR Sinfonieorchesters. Schon als Kapellmeisterin an der Deutschen Oper am Rhein hat Marie Jacquot ihren Sinn für die packende Gestaltung musikalischer Bilder bewiesen. Jetzt führt der Shooting Star unter den Dirigentinnen durch die Welt musikalischer Meeres-Gemälde: mit dem Ozean als Held sinfonischer Klangdramen. Der schottische Komponist David Horne, geboren 1970, hat sich von der Tide und von einem symbolistischen Meeresgemälde zu einem Orchesterwerk inspirieren lassen. Die Weite des Meeres und die unergründliche Tiefe einer großen Liebe sind nicht nur in Richard Wagners bahnbrechender Oper ein zentrales Motiv: Tristan führt Isolde über das Meer, beide verfallen einer unauflöslichen Liebe. Bei Ernest Chausson rauschen die Wellen und schäumt die Gischt in impressionistischer Schönheit, einen Mezzosopran umbrausend. Claude Debussy schließlich hat seine feinen, vielschichtigen und subtilen Erinnerungen an das Meer zu einem gewaltigen Werk des Impressionismus verwoben. David Horne: The Turn of the Tide Ernest Chausson: Poème de l"amour et de la mer Richard Wagner: Vorspiel und Liebestod aus "Tristan und Isolde" Claude Debussy: La Mer Michèle Losier, Mezzosopran; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Marie Jacquot Übertragung aus der Kölner Philharmonie Parallele Ausstrahlung als Mehrkanal 5.1

Hörspieltipp

Heute, 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

Von Dialekt-Hörspiel bis zum Experimental-Stück: Jede Menge Geschichten, die umtreiben und bewegen.

Featuretipp

Heute, 19:05 Uhr BR-Klassik

BR-KLASSIK - Das Musik-Feature

"Auf ewig Dein redlicher Vater ..." Leopold Mozart - Porträt eines Widersprüchlichen Von Markus Vanhoefer Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Er war ein Mann der Aufklärung, Geiger und Komponist, Verfasser einer berühmten Violinschule, die als wichtige Quelle für die Musikpraxis seiner Zeit gilt. Unsterblich geworden ist er jedoch in einer anderen Funktion: als Vater des genialen "Superstars" Wolfgang Amadeus Mozart. Und in dieser Rolle ist Leopold Mozart bis heute eine kontroverse Gestalt. Einerseits machte er mit seinem pädagogischen Know-how das "Wunderkind Wolfgang" möglich, andererseits trat er als rigider Übervater und sauertöpfischer Moralapostel in Erscheinung, der die künstlerischen Emanzipationsbestrebungen seines erwachsen werdenden Filius genauso zu verhindern versuchte, wie dessen Ehe mit der flatterhaften Konstanze. So, wie wir die Überlieferung gerne deuten, muss Leopold ein Mann gewesen sein, dem Prinzipien wichtiger waren, als die Liebe zu seinem Sohn. Sympathieträger sehen jedenfalls anders aus. Wer war Leopold Mozart? Was ist die historische Wahrheit und was üble Nachrede? Ist es überhaupt möglich, jenseits des Vater-Sohn-Konfliktes einen vorurteilsfreien Blick auf Mozart senior zu werfen? "Auf ewig Dein redlicher Vater ..." lautet der Titel des Musikfeatures von Markus Vanhoefer.

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Georges Simenon: Brief an meine Mutter

Nach einem autobiographischen Text von Georges Simenon. Als Georges Simenon in seine Heimatstadt Lüttich kommt, um seine 90-jährige Mutter während ihrer letzten Tage zu begleiten, richten sich im Krankenhauszimmer zwei Augen von verwaschenem Grau auf ihn. "Warum bist du gekommen, Georges?" So beginnt ein letztes, regloses "Duell" zwischen Mutter und Sohn. Wer war diese Frau? Wieso war ihr Kontakt zeitlebens gestört? Drei Jahre nach ihrem Tod schrieb Simenon seiner Mutter diesen Brief. Es ist sein wohl bedeutendster autobiographischer Text, keine finale Abrechnung, vielmehr der Versuch, zu verstehen. Mit: Werner Wölbern. Musik: Fatima Dunn. Übersetzung aus dem Französischen: Melanie Walz. Bearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR 2020.

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